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5 Tipps rund um Unihockey

Ursprünglich eine typische Schulsportart, erobert Unihockey seit Anfang der 1990er Jahre die Sporthallen in der Schweiz. Heute stellt Unihockey sogar die drittgrösste Teamsportart im Land dar.

 

Die Beliebtheit der Sportart Nummer Eins gründet sich neben ihrer leichten Erlernbarkeit vor allem auch darauf, dass sie schon ab einem niedrigen Niveau sehr viel Spass macht. Darüber hinaus hat Unihockey eine weitere Stärke: Man benötigt wenig Material - Schläger, Bälle, zwei Tore, und es kann losgehen! Ausserdem ist Unihockey dem Teamdenken zuträglich und kann hochintensiv gespielt werden. Ein gelungenes Spielerlebnis ist, egal ob auf Vereinsniveau oder als Schulsportart, in jedem Fall sicher.

 

Was wir von unihockeycenter.ch so sehr am Unihockey  - oder auch Floorball genannt - lieben? Das sind die technischen Finessen und taktischen Spielzüge, die jede Partie so interessant machen. Verschiedene Techniken des Ballführens, Passens und Schiessens, beispielsweise Powerplay und Doppelpässe, sind nicht nur für die Zuschauer spannend mitzuverfolgen, sondern bringen den Teams Spass, Spannung und nicht zuletzt Erfolgserlebnisse.

 

Dabei erfordert das korrekte Ausführen der technischen und taktischen Elemente ein hohes Mass an Spielfähigkeit. Im Folgenden stellen wir fünf grundlegende Techniken vor, die die nächste Partie Unihockey noch spannender machen und jede Menge Tore fallen lassen.

 

1. Die richtige Ballführung

Beim Ballführen spielen sowohl die Körper- als auch die Griffhaltung eine Rolle. Die Beine stehen hüftbreit und sind leicht angewinkelt, die Hüfte ist gebeugt, der Schwerpunkt liegt über den Fussballen. Dabei hält der Spieler Oberkörper und Kopf aufrecht und hat den Ball stets im Blickfeld.

 

Für die Griffhaltung gibt es verschiedene Varianten. Welche davon in welcher Situation die optimale ist, hängt vom jeweiligen Spielzug ab. Beispielsweise eignet sich ein weiter Griff für eine abgedeckte Ballführung, bei der der ballführende Spieler sich zwischen Gegner und Ball positioniert und so versucht, den Ball mit seinem Körper zu schützen. Auch für das Drehen, Schiessen und Dribbeln eignet sich die weite Grifftechnik besonders gut. Bei einem engen Griff dagegen wird der Ball meist offen geführt. Auch ein einhändiger Griff setzt eine offene Ballführung voraus, so zum Beispiel im schnellen Lauf. Doch egal für welchen Griff man sich entscheidet - der Unihockey-Schläger sollte immer so locker wie möglich gehalten werden.

 

Tipp: Das Freilaufen durch Taktiken wie Tempowechsel und Täuschungen dient dazu, in eine anspielbare Position zu laufen.

 

2. Korrektes Passen

Für das Passen gilt im Unihockey folgende Regel: Annahme und Abgabe des Balls sind eng miteinander verbunden. Optimal ist es, wenn der Spieler im rechten Winkel zur Richtung steht, in die der Pass gehen soll, der Körper tief positioniert ist und der Spieler in die Knie geht.

 

Damit die Ballannahme gelingt, holt der Spieler den Ball vor sich ab und bremst ihn dann. Darauf folgt der umgekehrte Ablauf der Bewegung: Der Spieler beschleunigt den Ball und gibt ihn wieder ab.

 

Beim Passen ist eine eher weite Griffhaltung zu empfehlen, hierbei kommt es aber auch auf die Art des Passes an. Unter bestimmten Umständen kann auch ein einhändiger Pass von Erfolg gekrönt sein. Die wichtigsten Regeln lauten:

 

- Pässe spielt man immer auf die Schläger, nicht auf die Körper der Spieler.

- Bei der Ballabgabe sollte man den Blick auf das Ziel richten.

- Man sollte darauf achten, den Stock nicht zu hoch auszuschwingen. Höher als zur Hüfte sollte der Schläger nicht kommen.

 

Tipp: Beim Passschatten befindet sich der verteidigende Spieler in der Passlinie zwischen dem ballführendem Spieler und seinem Mitspieler. Auf diese Art kann der ballführende Spieler den freistehenden Mitspieler nicht anspielen.

 

Beim Doppelpass erhält der Spieler den Ball unmittelbar (oder verzögert) nach der Ballabgabe wieder zurück. Nach dem Abspiel läuft er schnell wieder in eine anspielbare Position.



3. Erfolgreiches Schiessen

Auch beim Schiessen im Unihockey steht der Spieler optimalerweise rechtwinklig zur Schussrichtung, während der Ball vor ihm liegt. Der Schläger wird mit der unteren Hand geführt und zum Ball geschlagen. Eine andere Variante ist die, dass man den Ball am Schläger nach vorne zieht. In beiden Fällen beschleunigt man den Ball und gibt ihn dann ab.

 

In den meisten Fällen ist die Griffhaltung dabei idealerweise weit. Welcher Griff die besten Ergebnisse erzielt, kann aber je nach Schussart variieren. Wichtig ist aber auch hier, den Blick bei der Abgabe auf das Ziel zu richten und darauf zu achten, dass der Schläger nicht zu hoch ausschwingt.

 

4. Bestes Kontern

Kontern nennt man den Gegenangriff. Je schneller man diesen in einer Überzahlsituation ausführt, desto grösser ist die Chance, damit Erfolg zu haben. Bestenfalls führt man den Konter so schnell aus, dass die gegnerische Mannschaft noch keine Zeit hatte, sich zu formieren. Backchecking wiederum meint das schnelle Reagieren beim Verlust des Balls. Hier muss das Team schnellstmöglich von Angriff auf Verteidigung umschalten.

 

5. Eine gute Torhütertechnik

Auch beim Unihockey gilt der Torhüter als der wichtigste Mann und erfüllt eine besondere Rolle. Er hat keinen Schläger, sondern kniet aufrecht im Tor und wehrt die Bälle der gegnerischen Mannschaft mit seinem Körper ab.


Sobald der Torhüter den Ball erobert, sucht er sofort nach Optionen für einen möglichen Raumgewinn. Häufig macht es Sinn, dass der Torhüter direkt wieder aufsteht und im Torraum etwas nach vorne läuft. Da der Torhüter sich immer mit einem Körperteil im Torraum befinden muss, findet kein Zweikampf statt.


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